Drucken

27.12.18 - Johanneswein

Zum Gedenktag vom Hl. Johannes, Evangelist, (27. Dezember), ist es Brauch, Wein zu segnen. Im Anschluss an die Hl. Messe wurden daher die Mitfeiernden von Pfarrer Kudlacik eingeladen, den während der Hl. Messe gesegneten Wein zu verkosten.
Johanneswein2018
Johannes ist Weinheiliger, weil um die Zeit seines Gedenktages die Gärzeit zu Ende ist und das erste Mal der frische Wein, die Johannesminne, getrunken wird; der nach ihm benannte Wein wird an diesem Tag geweiht, ihn reicht der Priester der Gemeinde, die mit ihm die Liebe Johannes' kosten darf. Dieser gesegneter Wein wurde zuhause eingelagert, diente auch als Medizin sollte bei allen möglichen Erkrankungen für schnelle Genesung sorgen und vor Gefahren schützen. Hintergrund ist die Legende, nach der Johannes einen Becher vergifteten Weines segnete, worauf dieser seine tödliche Wirkung verlor.

Ausführlich erzählt die Legenda Aurea von Johannes' Wirksamkeit in Kleinasien, wo er im Artemis-Tempel in Ephesus nicht opfern wollte. Aristodemus, der Oberpriester des Tempels, wollte nach Unruhen - die Goldschmiede fürchteten Verluste beim Verkauf ihrer Diana-Amulette - Johannes veranlassen, doch zu opfern, andernfalls müsse er das Gift trinken, an dem zwei Verbrecher vor seinen Augen schon gestorben waren. Johannes schlug das Kreuz über dem Kelch, das Gift entwich als Schlange, er trank ohne zu sterben, warf seinen Mantel auf die Verbrecher und diese erwachten zum Leben, worauf Aristodemus sich bekehrte. (entnommen aus dem Ökomenischen Heiligenlexikon).

Mehr Bilder unter Fotos.

Aktuell sind 8 Gäste und keine Mitglieder online

Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. To find out more about the cookies we use and how to delete them, see our privacy policy.

I accept cookies from this site.

EU Cookie Directive Module Information