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Verleihung des Marktwappens ...

Marktwappen Ulmerfeld klein26. Juli 1569

Verleihung des Marktwappens durch das Hochstift Freising. Damit erhält der Markt auch ein offizielles Symbol und die Befugnis, mit dem Wappenbild gewisse Schriftstücke siegeln zu dürfen. Die Originalurkunde ist im Museum vom Schloss Ulmerfeld zu besichtigen.

Anmerkung: 

Der Mohrenkopf ist eigentlich ein Porträt des Hl. Korbinian, des ersten Bischofs von Freising. Das Wissen um die Bedeutung des Kopfes ging verloren und man machte aus dem stark gedunkelten Bild des Heiligen einen Mohren. Das Wohrenwappen tritt zum ersten Mal in einer Urkunde vom 29. November 1286 auf. Das älteste farbige Mohrenwapppen findet sich im Urbar des Bischofs Konrad III. vom Jahre 1316. Der Mohrenkopf ist auch im Wappen von Papst Benedikt XVI. enthalten.


 

22. September 1637

Kaiser Ferdinand III. verleiht dem Richter, Rat und der ganzen Gemeinde des freisingischen Marktes Ulmerfelden neben der Abhaltung eines Wochenmarktes noch zwei Jahrmärkte am Peter-und-Pauls-Tag und am Sonntag vor St. Colomannstag.

 

1652

Im Jahre 1652 trugen die Ulmerfelder Bürger dem bischöflichen Kommissar Hans Georg Freiherr von Puch einen Plan vor, demzufolge getrachtet werden sollte, einen „wirklichen“ Pfarrer zu bekommen. Damals hatte man die Absicht, den Pfarrer des nahegelegenen Winklarn nach Ulmerfeld zu ziehen. Doch der Pfarrer von Neuhofen vereitelte den Plan. Tauf-, Trauungs- und Totenmatriken werden seit 1650 angelegt.

 

1668

Es kam zu einer Neuordnung der Seelsorge in Ulmerfeld. Der Neuhofner Kaplan war nunmehr verpflichtet, jeden Sonn- und Feiertag in Ulmerfeld die Messe zu halten, sonntags auch die Kinderlehre. Der Pfarrer übernahm auch die festgelegten Bruderschaftsgottesdienste. Taufen und Trauungen sollten nach Möglichkeit immer in Ulmerfeld selbst gehalten werden, ebenso im Advent wöchentlich zweimal die Rorate. Besondere Hochämter waren in Ulmerfeld zu Weihnachten, Allerheiligen und zu Peter und Paul.

 

1683

Neuerlicher Einfall der Türken im Markt Ulmerfelden.

 

1695 bis 1697

Die Kirche wurde gänzlich renoviert, barockisiert und neu eingerichtet. Eine Marienkapelle wurde eingefügt.

 

20. Mai 1716

Auf Bitten von Richter und Rat und der gesamten Bürgerschaft des Marktes Ulmerfelden bewilligt Raymund Ferdinand, Bischof zu Passau, mit Genehmigung von Johannes Franziscus, Bischof zu Freising, einen Pfarrvikar für den Markt Ulmerfelden. Der Pfarrbereich gilt nur innerhalb der Ringmauer.

 

1757

Im Jahre 1757 wurde die Erweiterung der Pfarrkirche (Schiff und Seitenkapelle) durch Spenden Wohltätiger ermöglicht. Die Kirche hatte somit eine Länge von 23 m, eine Breite von 6 bis 8 m und eine Höhe von 7 m.

Kirche alt2 klein

1763

Hochaltar und Kanzel der Pfarrkirche verziert.

 

1772

Das Dorf Hausmening mit der Rotte Stein wird nach Ulmerfelden eingepfarrt. Bis jetzt zur Pfarre Aschbach gehörig.

 

9. August 1783

Die Bruderschaft unserer Lieben Frau Maria Schutzmantel von Kaiser Josef II. aufgehoben. Die Schlosskapelle in Ulmerfelden wurde ebenfalls gesperrt und entweiht.

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